Nutzung: Der Rettich wurde Als Öl liefernde Kulturpflanze bereits um 2000 v. Chr. in Ägypten kultiviert, und später durch die Griechen und Römer bis in das nördliche Europa verbreitet. Mutationen und Kreuzungen haben zu einer großen Vielfalt an Kulturformen geführt. Nach ihrer Reifezeit unterscheidet man die Rettiche in Sommer- und Wintersorten.
Winterrettich - Raphanus sativus var. niger - lässt sich lange lagern und ist im Winter eine willkommene und vitaminreiche Abwechslung auf dem Speiseplan. Zwischen Juli und August wird ins Freiland gesät, die Ernte erfolgt zwischen Ende September und Ende November. Leichter Frost schadet dem Winterrettich nicht. Eingeschlagen in Sand, lässt er sich im Keller vier bis sechs Monate lagern.
Der Rettich wird nach dem Schälen bevorzugt mit etwas Salz bestreut roh verzehrt. Als Salat wird er meist geraspelt oder in sehr feine Scheiben geschnitten und mit einem Dressing nach Wahl serviert. In der asiatischen Küche wird Rettich auch gekocht oder (milchsauer) eingelegt genossen. Das Gemüse ist reich an Vitamin C und Mineralstoffen und wird in der Naturheilkunde zur Behandlung von Husten verwendet.