~6 Gattungen / ~110-157 Arten weltweit; holarktisch und tropisch-montan; Bäume und Sträucher, selten Zwergsträucher, einhäusig; Laubblätter wechselständig, sommergrün; Spreite gestielt, einfach, ungeteilt; gesägt, selten kerbsägig; Infloreszenzen: zumindest die ♂ Blüten in dichten thyrsischen Kätzchen, meist hängend, auf der Kätzchenachse sitzen in den Achseln von Hochblättern (= „Kätzchenschuppen“) gestauchte, ursprünglich 3-zählige Dichasien; Blüten stark vereinfacht: sekundär anemophil!; ursprüngliche Blütenformel: P2+2 G2 bzw. P2+2 A2+2; die Reduktionsprozesse in fortschreitender Anpassung an Anemophilie sind innerhalb dieser Familie modellhaft zu verfolgen, evolutionsbiologisch deutbare morphologische Progressionsreihen: Ausfall einzelner Hochblätter und Blütenglieder, da funktionell überflüssig!; Fruchtknoten unterständig; Narben 2; Staubblätter ganz oder ± 2-spaltig (Progression!); Früchte: einsamige Nüsse.