Botanische Merkmale: Baum; einhäusig; Mark der jungen Äste gefächert; Laubblattstellung schraubig; Laubblattspreite gefiedert, aromatisch; ♂ Blüten in ährigen Kätzchen, anemophil; ♀ Blüten zu 1–3; Perianth unscheinbar, in beiden Geschlechtern vorhanden; Fruchtknoten unterständig; Frucht: nach älterer Auffassung eine Steinfrucht (grüne glatte Hülle = Exokarp, faseriger Teil der Hülle = Mesokarp, „Nussschale“ = Endokarp), nach neueren Untersuchungen ist jedoch die grüne Hülle aus Blattorganen entstanden, daher ist die Frucht als Nuss zu betrachten!; häufig kultiviert; Heimat: wahrscheinlich von der Balkanhalbinsel bis China; in den österreichischen Donauauen stellenweise verwildert.
Blütezeit: Mai
Erntezeit: Blätter im Juni, Schalen im August/September, Frucht im Oktober
Sammelgut: Fruchtschalen, Blätter, Nüsse
Heilwirkung: Fruchtschalen: schweißhemmend, Blätter: blutreinigend, Nüsse: nervenstärkend
Mythologie: 'The walnut's botanical name, Juglans, originates in Roman mythology. According to an ancient myth, Jupiter, who was also known as Jove, dined on walnuts when he lived on earth. Therefore Romans called walnuts Jovis glans, meaning 'the glans of Jupiter’.'
Plants For A Future: The leaves and nut husks of walnut trees have been used for centuries for dyeing fibers yellow, beige, and brown. Green shells produce brown colors on wool fibers, light fastness medium, water fastness medium; Brown shells produce beige colors on wool fibers, light fastness medium, water fastness good; Young shoots produce beige colors on wool fibers, use iron mordant, light fastness medium, water fastness good.