Blütezeit: Mai, Juni
Erntezeit: Blüte im Mai bis Juni, Rinde März bis April, Früchte im Herbst
Sammelgut: Blüten, Blätter, Früchte
Heilwirkung: blutreinigend, blutstillend, hustenstillend, venenwirksam
Mythologie: 'There is little British folklore associated with the tree – probably due to it being an introduced species. However, games of conkers have different rules in different parts of the country, and have their own jargon which often requires repeating rhymes or rituals to decide who goes first.'
Botanische Merkmale: Aesculus hippocastanum: Verzweigung: nichtblühende Zweige mit monopodialer, blühende mit sympodialer Verkettung der Jahrestriebe; Blattstellung dekussiert, Laubblätter handförmig zusammengesetzt, sehr groß (Fiedern bis 25 cm lang); Infloreszenz: Thyrsus, Andromonözie, d. h., zwittrig und ♂ Blüten in derselben Infloreszenz vorhanden, Blüten: schwach zygomorph; weiß bzw. bienenblaugrün durch UV-Anteil, Saftmalsfleck: UV-frei und daher kontrastierend, zugleich ein Duftmal, das stärker duftet als das restliche Petalum, färbt sich während der Anthese von gelb auf purpurrot um; gleichzeitig abnehmender Nektargehalt der Blüte und Veränderung der Duftqualität, die Signalfunktion der Saftduftmalabänderung ist experimentell gesichert, die postanthetischen Blüten werfen ihre Petalen nicht ab, um die Fernanlockung durch den gesamten Thyrsus nicht zu verringern!), Proterogynie: Lageveränderung von Griffel und Stamina im Laufe der Anthesen zur Vermeidung von Selbstbestäubung!; Bestäuber: Honigbiene, Hummeln, pollenfressende Syrphiden; Frucht: stachelige Kapsel mit großen Samen (= „Kastanien“); Heimat: Gebirge der Balkanhalbinsel (Nord-Griechenland, Makedonien, Albanien, disjunkt in einem sehr kleinen Gebiet Bulgariens), Relikt-Endemit!; um 1600 von Clusius aus dem damaligen Osmanischen Reich (= „Türkei“) als Zierbaum nach Wien gebracht — die Baumart stammt nicht aus dem Gebiet der heutigen Türkei! Gelegentlich verwildert.