Blütezeit: Juni bis Juli
Erntezeit: kurz nach dem Aufblühen
Sammelgut: Blüten mit Deckblättern, Blätter, Rinde, Samen
Heilwirkung: hustenlindernd, schweißtreibend, schlaffördernd
Mythologie: 'Limes appear in folklore across Europe. They are often associated with fertility, especially in Estonia and Lithuania. It’s also considered a sacred tree in Slavic mythology and German folklore where it also represented fairness and justice.
It has been associated with romance and lovers and the tree was often used as a symbol in romantic poetry. In France and Switzerland, limes represent liberty, and the trees were planted to celebrate different battles. It was also said that sitting under a lime tree would cure epilepsy.'
Botanische Merkmale: Bäume, sympodiale Verkettung der Jahrestriebe, Knospenschuppen: von Stipeln gebildet, Laubblätter: distich angeordnet, Blattspreiten asymmetrisch, plagiotrope Sprosse mit dorsiventraler Achse!; Infloreszenz: großes, zungenförmiges Vorblatt bildet Flugorgan zur Fruchtreife – Metatopie!; Nussfrucht.; Tilia platyphyllos: Einjährige Sprossachsen behaart, Laubblätter größer als bei der Winter-Linde, beiderseits grün, unterseits flächig behaart, Bärte (= Domatien) in den Nervenwinkeln der Unterseite weißlich, Infloreszenz relativ armblütig, ca. 2 Wochen früher blühend als T. cordata, anspruchsvolle Art der Edellaubwälder; Tilia cordata: junge Äste kahl, Laubblätter etwas kleiner als bei der Sommer-Linde; Spreitenunterseite blaugrün, nur in den Nervenwinkeln braun bebärtet, sonst kahl, Infloreszenz reichblütiger und später blühend als bei Sommer-Linde, vor allem Blockschuttwälder, etwas weniger anspruchsvoll als die Sommer-Linde.
Tilia cordata × T. platyphyllos = T. ×vulgaris (Holland-Linde): sehr häufig, wild und gepflanzt.