Botanische Merkmale: Laubblätter groß (10-20 cm lang), länglich-lanzettlich, grannig gezähnt; ♂ Blüten in thyrsisch gebauten, aufrechten, steifen, auffällig hellgelben Blütenständen; ♀ Blüten zu dritt in einem Dichasium am Grund der ♂ „Kätzchen“; Nektarproduktion; „Kastanienhonig“!; entomophil: Bestäubung u. a. durch Käfer; Cupula langstachelig, zur Fruchtreife 4-teilig, darin 2(-3) Früchte (= Nüsse); Nutzholz- und Fruchtbaum (Maroni); durch die Römer in der Antike aus Südeuropa nach Mitteleuropa gebracht; hier in warmen Lagen kultiviert und zum Teil eingebürgert, z. B. stellenweise im Flysch-Wienerwald, Burgenland, West- und Ost-Steiermark, SW-Deutschland, Tessin.
Blütezeit: Juni bis Juli
Erntezeit: September, Oktober
Sammelgut: Früchte, Blätter, Holz
Heilwirkung: nährend, stopfend
Mythologie: 'There is very little mythology surrounding the sweet chestnut in the UK, probably because it was introduced. However, the ancient Greeks dedicated the sweet chestnut to Zeus and its botanical name Castanea comes from Castonis, a Town in Thessaly in Greece where the tree was grown for its nuts.'