~120 Gattungen / ~1500 Arten; subkosmopolitisch, vor allem temperat; in den gemäßigten Breiten nur krautig: Stauden und Hapaxanthe, häufig sind Metatopien, z. B. Konkauleszenz (scheinbar nicht-axilläre Verzweigung!), Laubblätter ungeteilt, schraubig gestellt, ohne Stipeln, oft borstenhaarig, Infloreszenz: geschlossener Thyrsus mit Endblüte, oft nur mit 2 Wickeln, daher – rein beschreibend – insgesamt einen Doppelwickel darstellend, Blüte: meist radiär, selten schwach zygomorph, so bei Echium; 5-zählig, synsepal, sympetal; Krone trichterförmig, glockig oder stieltellerförmig (Myosotis), selten radförmig (Borago), oft mit manchmal hohlen „Schlundschuppen“ vor den Kronzipfeln, nur 1 Staubblattkreis (der äußere!) mit 5 Stamina, Gynözeum coenokarp, 2-karpellig, jedoch infolge „falscher“ Scheidewände vierteilig, Frucht: in 4 einsamige Merikarpien („Klausen“) zerfallende „Klausenfrucht“ =
Bruch- + Spaltfrucht: ähnlich wie bei den Lamiaceae, jedoch im Detail anders gebaut: homologe Konvergenz (= Homoiologie!).