Verwendet wird die Wurzelknolle (Allii cepae bulbus) sobald das Laub welk ist.
Traditionelle Anwendung:
Die Knolle wird bei Appetitlosigkeit und zur Prophylaxe von altersbedingten Gefäßveränderungen eingesetzt. In der Volksheilkunde wird Zwiebelsaft (Sirupus Cepae) innerlich erfolgreich zur Behandlung von Husten, Keuchhusten, Bronchitis und Asthma sowie zur Anregung der Verdauung angewendet. Auch zur Therapie bei Wurmbefall, zur Einleitung der Menstruation, bei Bluthochdruck und Arteriosklerose und unterstützend bei Diabetes kommt die Droge zum Einsatz. Äußerlich verwendet man die Droge bei Insektenstichen, Wunden, Furunkeln und zur Nachbehandlung von Blutergüssen. Außerdem wird die Zwiebel weltweit als Nahrungsmittel, Gewürz oder Gemüse eingesetzt.
Homöopathie:
1. Allium cepa HAB1, die frische Zwiebelknolle.
Anwendungsgebiet: aktuter Schnupfen, Entzündungen der Luftwege, Blähungskoliken, Neuralgien, Phantomschmerz.
2. Allium cepa ferm. 34a HAB1, die reifen, frischen Zwiebeln.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
Wissenschaftlich belegte Indikationen: Appetitlosigkeit; zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen.
Erfahrungsmedizin: Innerlich: bei Husten, Keuchhusten, Bronchitis, Asthma; Angina.
Äußerlich: bei Insektenstichen, Wunden, leichten Verbrennungen, Furunkeln, Warzen und zur Nachbehandlung von Blutergüssen; bei Katarrhen der oberen Luftwege.