"Gerla (Sium Sisarum) nach Sprengel und Reuss ; man kann aber auch an Gerseh, Aegopodium Podagraria denken; im Herbarius vom Jahre 1483 heisst es: Gers, Gersele: grot Petercilie, romesche Petercilie). Sie ist warm und trocken und kann, wenn mässig, ohne Schaden genossen werden. Bei spröder Haut soll das Gesicht mit Gerlasaft und Baumöl nachts eingesalbt werden."
(Hildegard von Bingen: Physica (Liber simplicis medicinae), 1150 - 1160)