"Yohimbin: Die Substanz ist das Hauptalkaloid der Yohimberinde, das ist die getrocknete Stamm- und Zweigrinde des in Westafrika (Kamerun) und im Kongogebiet heimischen Baumes Pausinystalia yohimba.
Die Hauptwirkungen der Droge bestehen in starker Gefäßerweiterung, was zu einer Hyperämie sämtlicher Abdominalorgane, so auch der Organe des kleinen Beckens führt. Die Wirksamkeit als Aphrodisiakum ist umstritten. Unerwünschte Wirkungen sind Schweißausbrüche, Schwindel, Herzklopfen und Blutdrucksenkung. Gegenindikationen: Erkrankungen der Niere oder Leber, Hypotonie, chronische Herzkrankheiten."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)