Verwendet werden das frische blühende Kraut und der Milchsaft.
Traditionelle Anwendung:
In der Volksheilkunde werden die Wurzeln von Euphorbia cyparissias, in Essig mazeriert, bei Verstopfung, zur Förderung der Harnabsonderung sowie bei Zahnschmerzen eingenommen. Äußerlich angewendet dienen Extrakte der Droge gegen Warzen und Hühneraugen. Aufgrund der hautreizenden und tumorpromovierenden Diterpenester ist von einer Anwendung der Droge abzuraten.
Euphorbia-cyparissias-Latex dient in der Volksheilkunde äußerlich zur Beseitigung von Warzen, Muttermalen und Sommersprossen, bei traumatischen Rissen und Abhebungen am Nagelwall (Niednagel). Innerlich wird die Droge als Ersatz für Scammonium (Convolvulus-Arten) als Brechmittel und Laxans eingesetzt. Diese Wirksamkeiten gelten als wenig gesichert. Bei chronischer Anwendung kann das Risiko einer Tumorentstehung nicht ausgeschlossen werden. Daher ist der Gebrauch der Droge abzulehnen.
In der Volksheilkunde wird die Droge aus Euphorbia-esula-Kraut, v.a. das Samenöl und die Wurzeln, bei starker Verstopfung und Wassersucht eingesetzt, in China auch gegen Tuberkulose. Äußerlich werden Drogenextrakte bei Flechten und Krätze sowie Pruritus und zum Abätzen von Warzen benutzt. Bei chronischer Anwendung kann das Risiko einer Tumorentstehung nicht ausgeschlossen werden. Daher ist der Gebrauch der Droge abzulehnen.
Euphorbia-helioscopia-Kraut dient in der traditionellen chinesischen Medizin zur Behandlung von funktionellen Störungen und chronischen Krankheiten, u.a. Wassersucht. In Europa wird die Droge mitunter volkstümlich bei rheumatischen Beschwerden, Rippenfellentzündung sowie als Mittel zur Entfernung von Warzen verwendet.
Homöopathie:
Euphorbia cyparissias HAB1; Wolfsmilch, die ganze, frische, blühende Pflanze.
Anwendungsgebiet: Hautrötung, Katarrhe der Atemwege, Magenkolik, Diarrhoe, Ekzeme, Psoriasis.
Euphorbia esula HAB34, die frische, blühende Pflanze.
Euphorbia helioscopia HAB34, die frische, blühende Pflanze.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine