Verwendet werden die Blätter mit Wurzel und die im Herbst gesammelte, getrocknete Wurzel.
Traditionelle Anwendung:
Die Blätter helfen bei Appetitlosigkeit und dyspeptische Beschwerden.
Die Wurzel ist Bestandteil entsprechender Teemischungen und Phytopharmaka, die volkstümlich bei Lebererkrankungen, Gelbsucht und als mildes Laxans wirken. Ferner Verwendung als Kaffeesurrogat.
Homöopathie:
1. Cichorium intybus, die frischen, unterirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen der Leber, der Galle und der Bauchspeicheldrüse.
2. Cichorium intybus, äthanol. Decoctum HAB1, die ganze, zur Blütezeit gesammelte, getrocknete Pflanze.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.
3. Cichorium intybus Rh. HAB1, die ganzen, zur Blütezeit gesammelten frischen Pflanzen.
Anwendungsgebiet: anthroposophische Therapierichtung.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine
Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
2 bis 4 g fein geschnittene Wegwartenwurzel mit ca. 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen.
1-mal täglich eine Tasse Wegwartenwurzeltee trinken; Tagesdosis 2 bis 4 g Droge.