Verwendet wird das ganze Kraut während der Blüte, die getrockneten Blätter und Blüten, das daraus gewonnene ätherische Öl und der getrocknete Wurzelstock.
Traditionelle Anwendung:
Die Blütendroge ist Bestandteil von Husten- und Bronchialtees. Die Blätter wirken als Husten- oder harntreibender Tee, meist jedoch als Bestandteil entsprechender Kombinationen.
Wurzelextrakte werden volkstümlich bei Erkrankungen der Atmungsorgane und bei rheumatischen Beschwerden angewendet.
Veilchenöl findet Verwendung als mögliches Repellent sowie in der Kosmetik für kostbare Parfüms.
Homöopathie:
Viola odorata HAB 34; die frischen, zur Blütezeit gesammelten, oberirdischen Pflanzenteile.
Anwendungsgebiet: Entzündungen der Atemwege, Rheuma der Handgelenke.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
Keine wissenschaftlich belegten Indikationen.
Erfahrungsmedizin für Veilchenkraut: Bei Husten als Diaphoretikum, bei nervöser Überreizung und Schlafstörungen.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
Veilchenwurzeln für 1 - 2 Tage in kaltem Wasser ansetzen, dann eine Mischung aus Blättern und Blüten zugeben,
kurz erhitzen und abseihen. Mit Honig gesüßt trinken.