Synonyme für Ulmus glabra: Ulmus campestris, U. montana, U. scabra

Synonyme für Ulmus laevis: Ulmus effusa;
Flatterrüster, Flatter Rüster, Glatte Rüster, Wasserrüster, Weißrüster

Drogen: Ulmi cortex (syn. Cortex Ulmi); Ulmenrinde (syn. Elmenrinde, Rüsterrinde), die von Kork und Borke befreite, im Frühjahr von etwa drei- bis vierjährigen Ästen und Zweigen geschälte Rinde.
Inhaltstoffe: (+)-Catechin, Gerbstoffe (Proanthocyanidine), Chlorogensäure, Schleimstoffe, Sterole, u.a. β-Sitosterol.

Historisches: Der Name Ulme ist aus dem gleichlautenden lateinischen ulmus abgeleitet, wie er bereits von Virgil benutzt wurde. Die Bezeichnung "ëlmbaum" im Althochdeutschen ist ebenfalls mit dem lateinischen ulmus verwandt. Die Ulme gehört zu den bereits im Altertum bekannten Heilpflanzen. Dioskurides empfahl die adstringierenden Eigenschaften der Blätter, Äste und Rinde bei Knochenbrüchen, Hautkrankheiten, als Wundheilmittel sowie als schleimlösendes Mittel. In Form eines Absuds oder als Salbe stand die Ulme bes. in Frankreich in hohem Ansehen, um chronische Hautkrankheiten erfolgreich zu behandeln.