"Theanin: Die Substanz in den Teeblättern von Camellia sinensis soll wesentlich den charakteristischen Geschmack des grünen (unfermentierten) Tees mitbestimmen. In Tierversuchen wurde postuliert, das Theanin würde im menschlichen Organismus der zentralerregenden Wirkung des Koffeins entgegenwirken, damit wäre die sanfte Wirkung einer Tasse Tee, verglichen mit der stoßartigen Wirkung einer Tasse Kaffee gleichen Koffeingehalts verständlich. Die Erklärung ist jedoch spekulativ, solange keine Untersuchungen zur Bioverfügbarkeit beim Menschen vorliegen."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)