"Edeltannenöl: Man gewinnt es durch Wasserdampfdestillation aus den nadeltragenden Zweigen der Weißtanne, Abies alba. Der Estergehalt ist 4-10%, berechnet als Bornylacetat."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)

"Edeltannenzapfenöl oder Templinöl: Man gewinnt es durch Wasserdampfdestillation aus den Zapfen der Weißtanne, Abies alba. Die farblose bis gelbliche Flüssigkeit hat einen angenehmen Geruch nach frischen Tannenzapfen.
Fichtennadelöle sind zunächst einmal wichtig für die kosmetische Industrie als Riechstoffe für Seifen, Badeessenzen und Raumluftverbesserer. In pharmazeutischen Kombinationspräparaten als Inhalationslösung, für Einreibungen in Salbenform, in alkoholischer Lösung als "Fichtennadelfranzbranntwein" und als "Balsam", d.i. eine Mischung ätherischer Öle mit geringen Zusätzen von meist Perubalsam."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)