"Liquiricium (Glyzirrhiza glabra), wurde auf Anregung der Kaiserin Kunigunde in der Gegend um Bamberg cultivirt. (Vgl. Reuss Walafridi Strabi Hortulus pag. 66.) Das Süssholz hat mässige Wärme, es macht die Stimme des Menschen hell und seinen Geist angenehm, verschafft klare Augen und befördert die Verdauungsfähigkeit des Magens."
(Hildegard von Bingen: Physica (Liber simplicis medicinae), 1150 - 1160)