Verwendet werden die getrockneten Blätter und das getrocknete Kraut.
Traditionelle Anwendung:
Die Pflanze hilft bei Katarrhen der Luftwege und ist oft Bestandteil von Bronchialtees bei entzündlichen Prozessen im Mund-Rachen-Raum. Äußerlich bei Hauterkrankungen. Volkstümlich auch bei Magen- und Leberleiden sowie äußerlich - meist als Frischdroge - bei Verletzungen als Wundheilmittel.
Homöopathie:
Plantago lanceolata HAB 34, die frische Pflanze.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy): innerlich bei Katarrhen der Luftwege; äußerlich zur Behandlung zeitweilig auftretender entzündlicher Veränderungen der Mund- und Rachenschleimhaut; bei Insektenstichen und zur Wundheilung.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses:
2 bis 4 g geschnittene Spitzwegerichblätter mit ca. 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 10 bis 15 Min. abseihen. Um den Schleim der Droge besser zu nutzen, ist es auch sinnvoll, den Aufguss mit kaltem Wasser anzusetzen, nach 2 Stunden abzuseihen und kurz aufzukochen.
3 mal täglich eine Tasse Spitzwegerichtee trinken; Tagesdosis bei Erwachsenen und Jugendlichen 3 bis 6 g Droge, Kinder unter 6 Jahren 2 bis 4 g Droge.