Verwendet werden das getrocknete Kraut inkl. Rhizom und der Samen.
Traditionelle Anwendung:
Seifenkraut hilft volkstümlich bei Erkrankungen der Atmungsorgane sowie bei rheumatischen Beschwerden.
Rote Seifenwurzel dient als Expektorans bei Katarrhen der oberen Luftwege. Volkstümlich auch bei Galle-, Leber- und Nierenerkrankungen sowie bei chronischen Hautkrankheiten, rheumatischen Beschwerden und zur Förderung der Menstruation. Technisch als Waschmittel, unter anderem zur Herstellung von Fleckenwasser, insbes. von Präparationen, die zur Regenerierung von Kunstgegenständen, z.B. wertvollen Wandteppichen, herangezogen werden.
Die Droge der Samen dient ausschließlich zur Gewinnung der Saponine.
Homöopathie:
Saponaria officinalis (syn. Saponaria) HAB 34; die getrockneten, unterirdischen Pflanzenteile.
Anwendungsgebiet: Kopf- und Augenschmerzen.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine