Verwendet werden die getrocknete Rinde und die Früchte.
Traditionelle Anwendung:
Seidelbastrinde half früher volkstümlich innerlich bei Verstopfung, Gicht, Keuchhusten und Magenbeschwerden, äußerlich bei rheumatischen Beschwerden, Gicht, Hautleiden sowie als blasenziehendes Mittel. Infolge Vergiftungsgefahr ist die Anwendung heute auf die Homöopathie beschränkt.
Die Früchte dienten früher als Brechmittel, bei Verstopfung sowie äußerlich in Pflastern und Salben bei Gicht, Rheuma und Hautleiden. Im Haushalt ferner als Gewürz, u.a. auch zum Scharfmachen des Essigs. Gegenanzeige: Vergiftungsgefahr.
Homöopathie:
Daphne mezereum HAB1, die frische, vor Beginn der Blütezeit gesammelte Zweigrinde.
Anwendungsgebiet: Verdauungsstörungen, juckende Hautbeschwerden, u.a. Gürtelrose und Hauteiterungen, rheumatische Schmerzzustände.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine