Verwendet wird das zur Blütezeit gesammelte, getrocknete Kraut bestehend aus Blätter, Blüten und Stängeln und die im Spätsommer und Herbst gesammelte, getrocknete Wurzel.

Traditionelle Anwendung:
Das Kraut und die Wurzel sind Bestandteil von Leber- und Galletees sowie in Extrakten von diesbezüglichen Phytotherapeutika. Volkstümlich dient der frische Milchsaft zur Behandlung von Warzen, Hornhaut und Hühneraugen.

Homöopathie:
1. Chelidonium majus HAB1, der frische Wurzelstock mit anhängenden Wurzeln.
Anwendungsgebiet: Entzündungen, Steinbildungen und chronische Störungen des Leber-Galle-Systems; Entzündungen der Atemorgane und des Rippenfells; Rheumatismus.
2. Chelidonium majus e floribus, äthanol. Digestio HAB1, Vergärung der Wurzel nach Kalt-Warm-Rhythmus.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy): Zur symptomatischen Behandlung leichter Krämpfe im oberen Gastro­intestinaltrakt und bei leichten Gallenbeschwerden sowie bei dyspeptischen Beschwerden wie z.B. Blähungen.