Verwendet werden das getrocknete, im zweiten Jahr gesammelte Kraut und die Früchte.

Traditionelle Anwendung:
Schierlingskraut und -samen dienen in der Volksheilkunde früher zur Beruhigung, bei Neuralgien, Genickstarre, Krämpfen, Spasmen sowie bei Asthma, Keuchhusten und Pylorusspasmus. Dabei wurde die Droge sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet. Auch als Antaphrodisiakum wurde die Droge genutzt. Wegen der möglichen Vergiftungsgefahren ist der Gebrauch der Droge heute abzulehnen.

Homöopathie:
Conium HAB1; Schierling, das frische, blühende Kraut.
Anwendungsgebiet: Verkalkung der Hirngefäße, Lähmungen, Drüsenschwellungen, Tumore, Verstimmungszustände.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine