"Cordia myxa
"Die Früchte der Cordia Myxa waren ehedem als ein süßlich -schleimiges Mittel in dem Arzeneyvorrath zu finden, und zwar wurde bloß der fleischige Theil derselben angewendet. Man gebrauchte sie bey Brustbeschwerden und als einhüllendes Mittel auch wider das Harnbrennen. Nach Matthiolus sollen sie auch auf den Unterleib wirken und gleich starke Wirkung mit dem Cassienmuse haben. Da sie selten in gutem Zustande zu uns kommen, so sind einheimische Früchte von ähnlicher Beschaffenheit ihnen vorzuziehen."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Neunter Band. 1825)