"Hohlzahnkraut: Darunter versteht man die getrockneten, während der Blütezeit gesammelten, oberirdischen Teile von Galeopsis segetum. Die Droge ist nahezu geruchlos; sie schmeckt fade, leicht salzig und bitter.
Phytochemisch ist das Hohlzahnkraut bisher kaum untersucht worden. Der Kieselsäuregehalt ist nicht sehr hoch (0,6-1%). Rational begründbare Anwendungsgebiete sind nicht bekannt. Die Droge wird als "Diuretikum" verwendet."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)