Thymian m [von griech. thymiama = Räucherwerk], Thymus, über Eurasien und Nordafrika verbreitete Gattung der Lippenblütler, deren teils sehr vielgestaltige Arten sich jeweils in eine Vielzahl oft miteinander bastardierender Unterarten aufteilen lassen und somit schwer zahlenmäßig zu erfassen sind (die Angaben schwanken zwischen 35 und 350).
Niedrige, aromatisch duftende (Halb-)Sträucher mit kleinen, eiförmigen bis linealen, am Rande oft eingerollten Blättern sowie kleinen, in blattachsel- oder endständigen Scheinquirlen angeordneten Blüten.
Einheimische Arten sind u.a. der Gewöhnliche Thymian, Thymus pulegioides (in Magerrasen und -weiden, an Wegen, Böschungen und Felsen; ü Lippenblütler ) sowie der in Deutschland im Bestand stark gefährdete Quendel, Feld-Thymian oder Sand-Thymian, Thymus serpyllum (in Sandrasen, auf Dünen und in lichten, trockenen Kiefernwäldern).