Verwendet wird der ganze oder geschnittene, von den Nebenwurzeln befreite, gewaschene und getrocknete Wurzelstock (Graminis rhizoma).
Traditionelle Anwendung:
Die Droge dient zur Durchspülungstherapie bei entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege und als Vorbeugung gegen Nierengrieß. Ferner als reizmilderndes Mittel bei Erkrankungen der Atemwege.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy): zur Behandlung einer Reizblase und anderen Störungen der ableitenden Harnwege.
Erfahrungsmedizin: Bronchialkatarrhe u. a.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses:
5 bis 10 g geschnittener Queckenwurzelstock mit ca. 150 mL kochendem Wasser übergießen und nach 10 Min. abseihen.
2- bis 4-mal täglich eine Tasse Queckenwurzelstocktee trinken; Tagesdosis 10 bis 20 g Droge. Sinnvoll ist eine Kombination mit anderen Drogen wie Hauhechelwurzel, Goldrutenkraut, Birkenblätter oder Brennnesselblätter (Blasen- und Nierentee, Harntee).