Synonyme: Agropyron caesium, Bromus glaber, Elymus dumetorium, Elymus repens, Elytrigia repens, Triticum arundinaceum, Triticum repens, Triticum sepium;
Gemeine Quecke, Ackergras, Knotengras, Kriechweizen, Kriechende Quecke, Laufquecke, Saatgras, Schoßhalm, Schnürgras, Spitzgras, Zweckgras

Historisches: Vermutlich handelte es sich bei der Wurzel eines Grases, die bereits bei Dioskurides als Wundheilmittel, aber auch bei Blasenleiden beschrieben wurde, um die Queckenwurzel. Auch in einigen Kräuterbüchern, u.a. im Kräuterbuch von Pancovius, wird die Queckenwurzel als harntreibendes, unter anderen auch steintreibendes, Mittel genannt.

Droge: Agropyri repentis rhizoma (syn. Graminis rhizoma, Radix Agropyri, Radix Cynagrostis, Radix Graminis albi, Radix Graminis repentis, Radix Tritici repentis, Rhizoma Agropyri, Rhizoma graminis, Tritici rhizoma, Stolones graminis); Queckenwurzelstock (syn. Ackergraswurzel, Kriechweizenwurzel, Queckenwurzel), der getrocknete, im Frühling vor der Entwicklung der Halme oder im Herbst gesammelte Wurzelstock.
Inhaltstoffe: wasserlösliche Polysaccharide mit dem Polyfructosan Triticin als Hauptkomponente, Schleimstoffe (bis 10 %), Zuckeralkohole, u.a. Mannitol und Inositol, lösliche Kieselsäure und Silicate, äther. Öl in Spuren sowie p-Hydroxyzimtsäurealkylester.