"Persische Mandel, Pfirsich, Pfirsche, Pfirsichbaum, Pfirschenbaum, Pfersichbaum, Pferschenbaum, Pferschingbaum.
Wächst in Persien.
Blühet im April und May.
Als Arzneymittel hatte man von diesem Baume in frühern Zeiten die Kerne der Früchte und die Blumen, Nuclei et Flores Persicae, aufgenommen; so wie man auch vermittelst eines Aufgusses der letzteren einen Syrup, Syrupus Florum Persicae, bereitete, der den Kindern als Abführmittel gegeben wurde, was man aber jetzt, wo man die Bestandtheile dieser Blumen genauer kennen gelernt hat, nicht mehr zulässig finden kann. Der in der Nuß der Steinfrucht enthaltene Same oder Kern kommt ganz mit den bittern Mandeln überein, und enthält daher auch, so wie diese, als vorwaltenden Bestandtheil die Blausäure. Auch die Blätter und Blumen von Amygdalus Persica enthalten diese Säure, über welche ein Mehreres bey Amygdalus communis, Prunus Padus, Prunus Lauro-Cerasus, Prunus Cerasus, Prunus domestica und Prunus spinosa gesagt ist."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Vierter Band. 1816.)