"Lysimachia nummularia
Man sammelte in frühen Zeiten dieses Gewächs im blühenden Zustande und bewahrte es unter dem Nahmen Herba Nummulariae auf. Man schrieb diesem Kraute eine große Kraft zu, Wunden zu reinigen und zu heilen, ja Nicol aus Agerius zog es sogar allen übrigen Wundmitteln vor, es mochte äußerlich oder innerlich gebraucht werden. Ja sogar bey innerlichen Blutungen, beym Blutspeyen, bey dem Mutterblutfluss, und selbst bey der Schwindsucht traute man ihm Kräfte zu. Eine Menge ähnlicher und besserer Mittel hat es aber mit Recht schon lange in Vergessenheit gebracht."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Achter Band. 1822)