Verwendet werden die Blätter (Menthae piperitae folium) mit ihrem intensiven Minzgeruch und das in der blühenden Pflanze enthaltene ätherische Öl.

Traditionelle Anwendung:
Die Blätter wirken bei krampfartigen Beschwerden im Magen-Darm-Bereich sowie der Gallenwege. Bestandteil diesbezüglicher Teemischungen. Volkstümlich auch bei Übelkeit und leichtem Brechreiz.
Minzöl hilft innerlich angewendet in Zubereitungen bei krampfartigen Beschwerden im oberen Gastrointestinaltrakt und der Gallenwege, Katarrhe der Atemwege, Schleimhautentzündungen im Mund-Rachenbereich, zuweilen auch als Inhalat. Äußerlich in Zubereitungen bei Muskel- und Nervenschmerzen. Ferner als Aromatikum.

Homöopathie:
Mentha piperita HAB 34, die frische, blühende Pflanze.
Anwendungsgebiet: u.a. Erkältungskrankheiten.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) - Pfefferminzblätter: Verdauungsbeschwerden wie Dyspepsie, Flatulenz und Gastritis.
ESCOP - Pfefferminzöl: innerlich zur symptomatischen Behandlung von Verdauungsbeschwerden wie Flatulenz; Reizdarm-Syndrom; Husten und Erkältungen. Äußerlich bei Erkältungen, rheumatischen Beschwerden, Spannungskopfschmerzen, bei Hautsymptomen wie Juckreiz, Nesselsucht und schmerzhaften Hautreizungen.
Unerwünschte Wirkungen: Vorsicht bei Säuglingen und Kleinkindern: Mentholhaltige Präparate dürfen nicht als konzentrierte Dämpfe zur Inhalation verwendet werden oder in die Nase eingerieben oder eingeträufelt werden, da es reflektorisch zu Atemstillstand kommen kann!

Bereitung eines Teeaufgusses:
1,5 g geschnittene Pfefferminzblätter mit 150 mL heißem Wasser übergießen (nicht kochen!), 5 bis 10 Min. ziehen lassen und abseihen.
3-mal täglich 1 Tasse frisch bereiteten Pfefferminztee warm trinken.