Verwendet werden die Blätter und das getrocknete Rhizom.

Traditionelle Anwendung:
Die frischen oder getrockneten Blätter werden ausschließlich volkstümlich besonders bei Krampfzuständen im Magen-Darm-Bereich, Erkrankungen der Atmungsorgane, Galle- und Leberbeschwerden sowie äußerlich als Wundheilmittel verwendet.
Der Wurzelstock dient in Zubereitungen in Form von lipophilen oder ethanolischen Extrakten (Tagesdosis 4,5-7 g Droge) zur unterstützenden Behandlung akuter krampfartiger Schmerzen besonders im Bereich der ableitenden Harnorgane sowie bei Spannungskopfschmerzen und Migräne. Volkstümlich auch bei psychovegetativen Funktionsstörungen im Magen-Darm-Bereich sowie bei Erkrankungen der Atmungsorgane, besonders Keuchhusten. Gegenanzeige: Aufgrund hepatoxischer, mutagener, teratogener und cancerogener Eigenschaften von Pyrrolizidinalkaloiden mit 1,2-ungesättigtem Necin-Gerüst bestehen Anwendungsbeschränkungen.

Homöopathie:
Petasites hybridus HAB 1; Pestwurz, die gegen Ende der Blütezeit geernteten, oberirdischen Pflanzenteile.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, der Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine