"Hymenaea confertifolia (Peltogyne confertiflora)
"Die Hymenaea convertiflora besitzt an den Blättchen, so wie die beiden vorhergehenden
Arten das seltnere Vorkommen einer gleichen Basis, und hat mit der Hymenaea venosa allein das
Eigene, dass das untere Kronenblätt nicht nachenförmig, sondern flach ist. Auch hat sie mit den
beiden vorhergehenden nur allein einen rundlichen Fruchtknoten , da dieser bey den übrigen Arten
sich mehr oder weniger in die Länge ausdehnt.
Übrigens gehört die Hymenaea confertiflora mit zu den brasilischen Arten, von welchen ein
Harz abgesondert wird, welches unter dem Namen des westindischen Copals in den Handel kommt."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Elfter Band. 1830)
"Hymenaea latifolia (Peltogyne floribunda)
"Die Hymenaea latifolia zeichnet sich nicht allein durch die Breite ihrer Blättchen sehr aus,
sondern auch dadurch, dass diese an der Basis vollkommen gleich sind, und durch die Mittelrippe
in zwey fast gleiche Seiten getheilt werden. Auch ist ihr Fruchtknoten weichhaarig, was bey den
übrigen Arten nicht vorkommt.
Sehr wahrscheinlich gehört sie mit zu den Arten dieser Gattung, von denen der so verschieden
verkommende westindische Copal gesammelt wird."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Elfter Band. 1830)
"Hymenaea venosa (Peltogyne venosa)
"Die Hymenaea venosa ist, so wie alle Arten dieser Gattung sehr reichlich mit kleinen Harzbehältern
versehen, und es lässt sich daher auch nicht zweifeln, dass sie eben so wie diese ein ähnliches Harz liefert,
welches auch wohl gesammelt werden möchte, wenn es nur da von ihrem Geburtsorte Cayenne
durch Handelsverbindung verlangt würde. Dass das Harz der Hymenaeen, und besonders das der
Hymenaea Courbaril, nicht, wie man so lange geglaubt hat, dasjenige ist, welches bey uns unter
dem Namen Amme vorkommt , sondern Copal, darüber sind wir erst in der neuern Zeit, durch
die Naturforscher Bayerns, welche in Brasilien reisten belehrt worden."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Elfter Band. 1830)