Verwendet werden die getrockneten, zerkleinerten oder geschnittenen, oberirdischen Teile der Pflanze (Passiflorae herba - Passionsblumenkraut).
Traditionelle Anwendung:
Die Pflanze hilft bei nervöser Unruhe und nervös bedingten Beschwerden im Magen- und Darmbereich. Bestandteil zahlreicher Arzneifertigpräparate und Teemischungen.
Homöopathie:
Passiflora incarnata HAB 1; Passionsblume, die frischen, oberirdischen Pflanzenteile.
Anwendungsgebiet: Erkrankungen des Zentralnervensystems, Schlafstörungen, Unruhezustände, Krampfleiden.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy ): bei Angespanntheit, Unruhezuständen und Erregbarkeit mit Einschlafstörungen.
Keine unerwünschten Wirkungen bekannt.
Bereitung eines Teeaufgusses:
2 g fein geschnittenes Passionsblumenkraut werden mit 150 mL kochendem Wasser übergossen und nach 5 bis 10 Min. abgeseiht.
2- bis 4-mal täglich eine Tasse warmen Passionsblumenkrauttee trinken, als Einschlafhilfe eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen. Einzeldosis: etwa 2 g Droge. Sinnvoll ist eine Kombination mit anderen Drogen wie Baldrianwurzel, Hopfenblüten und Melissenblätter (Schlaf- und Beruhigungstees).