"Capsicum annuum
"Es besitzen diese Früchte einen sehr heftig brennenden Geschmack, und gehören daher zu
den scharfen Mitteln. Man giebt sie in kleinen Gaben, besonders in Form der Tinctur, bey Lähmungen,
in nervösen Fiebern, bey Schwäche der Verdauung und bey der bösartigen Bräune.
Bergius hat schon zu seiner Zeit den Samen derselben in viertägigen Fiebern gegeben."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Zehnter Band. 1827)