Gentiana pannonica
"Die Wurzeln werden vorzüglich in Oestreich und Baiern gesammelt und angewendet und zu diesem Zweck auch in den Offizinen dieser Länder gehalten. Sie sind nicht gespalten, viel dunkler als die des gelben Enzian, mit starken Längsrunzeln versehen und ermangeln der an der Wurzel des gelben Enzians in der Nähe des Wurzelkopfes vorkommenden ringförmigen Erhabenheiten. Der Geschmack ist ebenso bitter als bei den Wurzeln des gelben Enzian, was auf eine ähnliche kräftige Wirkung schliefsen lässt."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Dreizehnter Band, 1837)