"Salepknollen: Die Salepknollen bestehen aus dem unterirdischen Speicherorgan verschiedener Orchis-Arten: Orchis mascula, O. militaris, Anacamptis pyramidalis und A. morio. Die Knollen werden gegraben, mit kochendem Wasser gebrüht und erst danach getrocknet. Die Droge stammt aus Wildvorkommen Kleinasiens und Griechenlands.
Salepknollen können bis zu 50% Salepglykane ("Schleim") enthalten. Salepschleim stellt man durch Kochen der gepulverten Droge mit Wasser im Verhältnis 1:100 her.
Verwendet wird die Droge selten in der Kinderpraxis als Antidiarrhoikum."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)