Verwendet werden die reifen Samen.
Traditionelle Anwendung:
Bittermandeln dienen zur Herstellung von Mandelöl, in der Marzipan-, Schokoladen-, Süßwaren- und Likörindustrie sowie in der Parfümerie. Größere Mengen bitterer Mandeln sind giftig durch die Freisetzung von Blausäure aus dem Amygdalin. Die letale Dosis beträgt für einen Erwachsenen etwa 50 bis 60, für Kinder 5 bis 12 bittere Mandeln.
Durch Destillation gewonnenes Bittermandelöl wird in der Likörindustrie, Parfümerie und Kosmetik verarbeitet. Die Droge wird heute wegen des schwankenden Gehaltes an Blausäure kaum noch verwendet.
Kaltgepreßtes Bittermandelöl dient als Salbengrundlage, zu Linimenten und galenischen Präparaten. In der Volksheilkunde bei Magen- und Darmentzündungen eingesetzt. Auch als Speiseöl, in der Süßwarenindustrie sowie als Schmieröl in der Feinmechanik wird die Droge verwendet.
Süße Mandeln werden in Form der Emulsio amygdalina als Hustenmittel sowie zur Herstellung anderer galenischer Präparate genutzt.
Süßmandelöl dient als Salbengrundlage, zu Linimenten und galenischen Präparaten sowie in der Volksheilkunde bei Magen- und Darmentzündungen. Ferner als Speiseöl, in der Süßwarenindustrie sowie als Schmieröl in der Feinmechanik.
Mandelkleie, die Preßrückstände bei der Gewinnung des Öls, finden in der Kosmetik zur Herstellung von Gesichtsmasken bei unreiner Haut Verwendung.
Süße Mandeln werden in Form der Emulsio amygdalina als Hustenmittel sowie zur Herstellung anderer galenischer Präparate genutzt.
Homöopathie:
Prunus dulcis var. amara HAB 1; Bittermandel, die reifen Samen.
Anwendungsgebiet: Entzündliche Prozesse im Hals- und Rachenbereich.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine