Verwendet werden die Blüten, das Kraut und die Wurzeln in getrocknetem Zustand.

Traditionelle Anwendung:
Das Kraut und die Wurzel wirken bei leichter Belastungsinsuffizienz, Altersherz und chronischem Cor pulmonale. Für eine rationale Therapie der chronischen Herzinsuffizienz sind Convallaria-Extrakte nach heutiger Auffassung ungeeignet. In der Volksheilkunde wurde die Droge bei Wehenschwäche, Epilepsie, Wassersucht, Schlaganfällen und Lähmungen eingesetzt. Hauptindikationsgebiet war jedoch die Verwendung als Kardiakum und Kardiotonikum bei Herzschwäche. Wegen seiner Giftigkeit wird die Droge heute nicht mehr in der Volksheilkunde eingesetzt.

Homöopathie:
Convallaria majalis HAB1, die blühenden oberirdischen Teile.
Anwendungsgebiet: Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche.

Anerkannte Medizinische Anwendung:
Bei leichter Herzinsuffizienz (bei Belastung NYHA-Stadium II), Altersherz und chronischem Cor pulmonale.