Lobelia antisyphilitica (Lobelia siphilitica)
"Man benutzt, besonders in früheren Zeiten, die Wurzel Radix Lobeliae syphiliticae oder richtiger antisyphiliticae.
Im trocknen Zustande kommt sie im Handel bis zur Dicke eines kleinen Fingers vor, und zeigt eine
graugelbliche Oberhaut, die der Länge und Quere nach gestreift ist. — Nach der Angabe der Schriftsteller soll das
Gewächs einen unangenehmen tabacksartigen Geruch und etwas scharfen Geschmack besitzen und sein Milchsaft
scharf sein. ..."
(Gottlob Friedrich Hayne: Getreue Darstellung und Beschreibung der in der Arzneykunde gebräuchlichen Gewächse. Dreizehnter Band, 1837)