"Lithospermsäure: ist eine modifizierte Rosmarinsäure, bei der eine phenolische Gruppe mit dem Ethylenteil der Kaffeesäure einen Cumaranring ausgebildet hat. Sie weist in vitro antigonadotropine Aktivität auf.
Wässrige Auszüge aus Lithospermum ruderale, einer in Nordamerika weit verbreiteten Pflanze, sollen von den Indianern Nevadas verwendet worden sein, um die Empfängnisfähigkeit aufzuheben. Es ist bisher nicht geklärt, ob zwischen dem Vorkommen der Lithospermsäure und anderer Phenole in Lithospermum und diesem Bericht ein Zusammenhang besteht."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)