Verwendet werden die getrockneten Blätter und das Kraut, sowie der getrocknete Milchsaft.
Traditionelle Anwendung:
Giftlattichblätter fand in der Volksheilkunde bei Keuchhusten, Reizhusten, Dysmenorrhoe und Nymphomanie, bei Schlaflosigkeit, Unruhe und Erregbarkeit von Kindern Anwendung.
Der Giftlattichsaft (Lactucarium) diente in der Volksheilkunde zur Schmerzstillung und Beruhigung, bei chronischen Schleimhautkatarrhen mit Neigung zu Spasmen, als Diuretikum, bei Hydrops und Gicht. Die Droge ist obsolet.
Das getrocknete Kraut wurde in der Volksheilkunde bei Asthma, Gicht und als Schlafmittel verwendet.
Homöopathie:
Lactuca virosa (syn. Lactuca); Giftlattich, die frischen, ganzen, zur Blütezeit gesammelten Pflanzen.
Anwendungsgebiet: Verdauungsschwäche mit Blähsucht, Krampfhusten, nervöse Störungen.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine