"Latschenkiefernöl: Man gewinnt es durch Wasserdampfdestillation frischer Zweige und jüngerer Äste der Latschenkiefer, Pinus mugo, und ihrer Unterarten. Hauptproduktionsgebiete sind die Alpenländer.
Das Öl ist eine farblose Flüssigkeit von angenehm balsamischem Geruch. Hauptträger des typischen Fichtennadelgeruchs sind Borneolacetat und Borneolformiat (etwa 10%). Latschenkiefernöl verwendet man in Form von Einreibemitteln, Inhalationslösungen und als Badezusatz bei Erkältung; auch als Adjuvans gegen Bronchitis."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)