"Kutira-Gummi: Kutira-Gummi stammt von Cochlospermum gossypium, einem kleinen Baum, der in Indien seiner gleben Blätter wegen gern in der Nähe von Tempeln kultiviert wird. Beheimatet ist er in den trockenen Regionen des nördlichen Vorderindien am Fuße der westlichen Himalayaberge.
Die Droge besteht aus unregelmäßig geformten, ledergelben Klümpchen. Im chemischen Aufbau und in allen seinen Eigenschaften stimmt Chlorospermum-Gummi mit Karaya-Gummi überein, obwohl die beiden Stammpflanzen botanisch nicht miteinander verwandt sind. In Indien wird Kutira-Gummi sehr viel verwendet; dank seines niedrigen Preises wird er auch in Europa wie Karaya-Gummi verwendet."
(Ernst Steinegger, Rudolf Hänsel: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie, Springer-Verlag, 1988)