Verwendet wird das blühende Kuhschellenkraut, frisch oder getrocknet.
Traditionelle Anwendung:
Die frischen, oberirdischen, zur Zeit der Blüte gesammelten Teile wurden volkstümlich früher bei Spasmen im Genitalbereich, bei Neuralgien und Migräne. Infolge unerwünschter Reizwirkung im Verdauungstrakt sollte die Anwendung auf die Homöopathie (s. P. pratensis) beschränkt bleiben.
Die getrockneten, gegen Ende der Blüte gesammelten oberirdischen Teile des Krauts wurden volkstümlich bei Erkrankungen der Genitalorgane, entzündlichen Hauterkrankungen, einschließlich der Schleimhäute, Neuralgien, Verdauungsstörungen und Augenerkrankungen angewendet.
Homöopathie:
Pulsatilla pratensis HAB 1; Kuhschellenkraut, die frischen, zur Blütezeit gesammelten, ganzen Pflanzen.
Anwendungsgebiet: als Konstitutionsmittel bei Hautkrankheiten, Krampfaderleiden, Erkältungskrankheiten, Verdauungsschwäche, Entzündungen der weiblichen Genitalorgane, rheumatische Beschwerden, nervöse Erkrankungen, Verstimmungszustände. Als homöopathische Dilution Bestandteil zahlreicher Fertigpräparate.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine