"In Spanien, Italien, Griechenland u. s. w. wächst der Koriander, Coriandrum sativum L. den wir in unsern Gärten zu ziehen pflegen, zwischen dem Getreide wild.
Die Hippokratiker bemerken von ihm im Allgemeinen, er erwärme, stopfe den Stuhlgang, sey gegen das Sodbrennen nützlich , und wenn man ihn zum Nachtische genieße, so mache er Schlaf . An einem andern Orte heißt es: der rohe sowohl als gekochte Koriander ist dem Magen zuträglich und wirkt auf den Stuhlgang . Schwindsüchtigen wird er zur Speise angerathen . Die Blätter werden gegen die Gelbsucht gerühmt ; auch wird der Koriander gegen diese Krankheit in Tränken anempfohlen . Die frischen Blätter legte man auf entzündete Stellen."
(J.H.Dierbach: Die Arzneimittel des Hippokrates, 1824)