Verwendet werden die frischen oder getrockneten Zwiebeln („Zehen“) und das daraus gewonnene ätherische Öl.
Traditionelle Anwendung:
Frischer und getrockneter (pulverisierter) Knoblauch findet Anwendung zur Unterstützung diätetischer Maßnahmen bei erhöhten Blutfettwerten und zur Prophylaxe altersbedingter Gefäßveränderungen. In der Volksheilkunde wird die Droge bei Arteriosklerose, Hypertonie, Erkrankungen des Respirationstraktes und Magen-Darm-Kanals (Verdauungsbeschwerden, Koliken), als Wurmmittel (Oxyuren) und klimakterischen Schmerzen eingesetzt. Auch zur Unterstützung bei Diabetes und als Tonikum kommt die Droge zur Anwendung. Äußerlich wird sie bei Hühneraugen, Warzen, Schwielen, Haarflechten, Ohrenentzündung, Muskelschmerzen, Neuralgien und Rheuma verwendet. Außerdem ist die Knoblauchzwiebel weltweit ein beliebtes Küchengewürz.
Knoblauchöl dient zur unterstützenden Therapie bei erhöhten Blutfettwerten und Prophylaxe der Arteriosklerose.
Homöopathie:
Allium sativum HAB1, die frische Zwiebel.
Anwendungsgebiete: Entzündungen der unteren Luftwege, Verdauungsstörungen, Muskelrheumatismus im Lendenbereich.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy ): Zur Unterstützung diätetischer Maßnahmen bei Erhöhung der Blutfettwerte und zur Vorbeugung altersbedingter Gefäßveränderungen (allgemeine Arterienverkalkung – Arteriosklerose - Atherosklerose)
Erfahrungsmedizin: Unterstützend bei Bluthochdruck, zur Anregung der Funktionen im Gastrointestinaltrakt.
Unerwünschte Wirkungen: Für etwa 10 % der Patienten in klinischen Studien werden als Nebenwirkungen einer Therapie mit Knoblauch die gastrointestinalen Symptome Übelkeit, Erbrechen und Diarrhöen beschrieben, dies aber erst bei höheren Dosen als den empfohlenen 4g Frischknoblauch täglich.