Verwendet werden die im Herbst des ersten Jahres oder im Frühjahr des zweiten Jahres gesammelten und getrockneten Wurzeln.
Traditionelle Anwendung:
In der Volksheilkunde bei Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, bei Rheuma und äußerlich bei schlecht heilenden Wunden, unreiner Haut sowie Psoriasis. Als Klettenwurzelöl äußerlich bei trockener Seborrhoe der Kopfhaut.
Homöopathie:
Arctium lappa HAB34, die frische, von einjährigen Pflanzen gesammelte Wurzel.
Anwendungsgebiet: Hautausschläge, bes. nässende; Gebärmuttersenkung und rheumatische Beschwerden.
Anerkannte Medizinische Anwendung:
keine
Bereitung eines Teeaufgusses (traditionell):
2,5 g fein geschnittene oder pulverisierte Klettenwurzel mit 150 mL kaltem Wasser ansetzen und mehrere Stunden stehen lassen, dann ca. 1 Std. kochen und nach dem Erkalten abseihen. 1 bis 3 mal täglich 1 Tasse Klettenwurzeltee trinken.
Für die äußerliche Anwendung wird 1 mal täglich Klettenwurzelöl aufgetragen.