Klee, Trifolium, in den gemäßigten und subtropischen Zonen verbreitete Gattung der Hülsenfrüchtler mit 230 Arten. Einjährige Kräuter oder Stauden mit gefiederten, 3zähligen Blättern ohne endständige Spitze (vgl. Medicago, Schneckenklee) und kleinen, weißen, gelblichen oder rötlichen Schmetterlingsblüten, die meist dicht gedrängt in kugeligen oder länglichen Köpfchen stehen. Der Blütenkelch ist unterschiedlich ausgebildet und macht nach dem Verblühen artspezifische Umwandlungen durch, die oft im Dienst der Fruchtausbreitung stehen. Viele Arten sind seit alters her als Grünfutter- (Futterbau) und Weidepflanzen oder als Gründünger (Gründüngung) von Bedeutung.
Der aufrecht wachsende Hasen-Klee (Trifolium arvense) hat graugrüne, 3teilige längliche Blätter; Blüten weiß-rosa, zuerst in kugeligen Köpfchen, die dann eiförmig auswachsen; auf sandigen, kalkarmen Böden.
Ein sehr häufiges, kriechendes Kraut ist der Kriechende Klee oder Weiß-Klee (Trifolium repens), Blätter in der Regel 3zählig, Fiedern fein gezähnt, Nebenblatt trockenhäutig; kugelige Blütenköpfe aus weißen Einzelblüten, die bräunlich abblühen; heute weltweit, ursprünglich nur in Europa in Fettweiden, Wiesen, Parkrasen.
Eine formenreiche Art ist der Rot-Klee oder Wiesen-Klee (Trifolium pratense); 3zählige Blätter länglich-eiförmig, meist gefleckt; Nebenblätter mit bewimperten Grannenspitzen; rote Blüten in kugeligen Blütenköpfen; gute Futterpflanze; wird als Stoppelnachfrucht gesät.
In Gärten sind Klee-Arten meist unerwünscht, da sie stark wuchern. Kleeblätter mit 4 Blättchen gelten allgemein als Glückssymbol.