"Quercus coccifera L., Kermeseiche (Cupulif). — Die Färberkörner besitzen bittere
und adstringirende Eigenschaft. Sie trocken, ohne zu reizen,
daher werden sie bei grossen Wunden und Sehnenwunden
angewendet. Behufs dessen verreibt man sie mit Essig oder
mit Oxymel.
Abu-Mansur sagt, dass sie mit Essig und Honig
gemischt und auf die Wunden gelegt, die Wundränder zusammenziehen."
(Ludwig Israelson: Die "materia medica" des Klaudios Galenos, 1894)