,

"[IV.48. - Färberkokkos] - Quercus coccifera (Cupuliferae) - Kermeseiche, beherbergt Lecanium ilicis - die Kermesschildlaus, diese liefert den rothen Farbstoff
Die Fäberkokkos ist ein kleiner ästiger Strauch, an dem die Beeren wie Linsen hängen, welche gesammelt und aufbewahrt werden. Die beste ist die galatische und armenische, dann kommt die in Asien und Kilikien, zuletzt von allen die in Spanien. Sie hat adstringirende Kraft und ist mit Essig als Umschlag ein gutes Mittel bei Wunden und verwundeten Sehnen. Sie wächst in Kiliken auf den Eichen, einer kleinen Schnecke ähnlich, welche die Frauen mit den Nagelspitzen sammeln und Kokkos nennen."
(Dioskurides: Materia Medica, Übersetzung von Julius Berends, 1902)